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Eintritt in die SPD

Mitgliedwerden2
08. September 2010 0 Kommentare

Jeder sagt es: „Die Politiker haben sich da wieder etwas ausgedacht.“ Aber die wenigsten scheinen zu sehen, dass auch jene Menschen wie alle anderen sind. Jeder kann Politik machen und sich an dem großen Projekt beteiligen, das wir „Demokratie“ nennen, immerhin heißt das Volksherrschaft.
Nachdem ich volljährig geworden war, beschloss ich mich auch einzubringen, als Teil des Volkes mit anderen an der Herrschaft teilzunehmen. Entgegen dem Trend der Politikverdrossenheit

in der Bevölkerung nahm ich die Parteien ernst, ich erkannte, dass man durch einen Eintritt in eine Partei den ersten Schritt macht. So erst ist es einem einzelnen möglich, etwas zu erreichen. Die Umstände zu ändern, denn herumsitzen und sich beschweren führt zu nichts, bringt niemandem etwas und schürt den Unmut.
Als Menschenfreund und auch als Christ sehe ich die Ideen der SPD als hehre Ziele, die umzusetzen sind. Sozial und gerecht versucht sie sich für diejenigen einzusetzen, die scheinbar und/oder anscheinend von Machthabern unterdrückt und/oder ausgebeutet werden, ohne dabei die Gesellschaft zerstören zu wollen und Unrecht gegen jene walten zu lassen, die durch Umstände oder Geburt oder dergleichen besser gestellt sind.
Die Sozialdemokratische Partei ist aber auch noch mehr als eine große Unterstützervereinigung von Sozialschwachen. Sie ist auch antifaschistisch, gegen unnötig lange laufende Atommeiler, gegen Bankenbetrug. Wer kann sich dem verwehren? Niemand wünscht sich „Neonazis“, die etablierter Bestandteil einer weltoffenen Gemeinschaft sind, einer Gemeinschaft die durch Medien und Handel immer globaler wird. Warum sollte man weiter Atommüll produzieren und denken, dass durch Weggucken, die Probleme ebenso verschwinden wie der Müll? Wer glaubt denn ernsthaft, dass jeder mit Geld Geld verdienen kann, ohne einen anderen dabei auszubeuten? Das ist nicht nur unmoralisch, das ist glatter Betrug! Jeder der diese Ansichten unterstützt, ist derselben Meinung, wie „die“ SPD. Einer großen, bunten Partei, die nicht bloß rot ist, sondern sich zum Ziel gesetzt hat, den Menschen zu helfen. Je mehr Leute mit mir und den anderen über 500000 Menschen in Deutschland derselben Meinung ist, desto stärker wird unsere Stimme und desto entschlossener können wir uns gegen die Unwirtlichkeiten stellen und eine bessere Zukunft für alle errichten.
Mit diesen und vielen anderen Gedanken trat ich der SPD bei und wusste, spätestens nachdem ich die vielen netten Leute im Ortsverein kennen gelernt hatte, das meine Entscheidung richtig war, Anfang 2009 in die Partei einzutreten.
Benedict Dudda
 


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